Folge 67: Plauderstündchen

Veröffentlicht am von Christopher Tauber am 10. November, 2015


Weiter geht’s im Rückblick, der erklärt, wo Helmut die ganze Zeit in der vorherigen Storyline gesteckt hat. Dies ist die erste Folge, die komplett von Kim gezeichnet wurde. Und wenn ihr denkt, dass das ganz gut aussieht, dann wartet mal ab, was wir nächste Woche servieren werden…

Das Wochenende hat unser Autor Christopher auf dem Weekend of Horrors in Bottrop verbracht, und obwohl er da einen Stapel unmöglicher Filme, wie beispielsweise diesen hier, ergattertn konnte, hat er nach seiner Rückkehr auf einen alten bekannten zurückgegriffen: Romeros dritten Zombiefilm, Day of the Dead. Ausschlaggebend dafür war der Erwerb eines Posters von Tom Hodge, aka The Dude Designs. Hodge war sicherlich eine der Hauptattraktionen des diesjährigen Weekends und für uns ein Grund zum Jubeln: Schließlich ist es nicht gerade gängig, dass ein Illustrations Künstler zu solchen Conventions eingeladen wird. Hut ab, vor der Organisation des WoH und zurück zum Film:

Day of the Dead fristet leider ein Schattendasein unter den beiden (selbstverständlich ebenfalls) großartigen Vorgängern. Dabei ist er mit Sicherheit der modernste, ernstzunehmendste und nihilistische Teil der Original-Trilogie. Neben den großartigen Effekten ist Romeros Gesellschaftskritik hier am meisten hervorzuheben: Sie trifft ganz genau den Kern ihres Anliegens, verzichtet auf die satirischen Elemente und serviert nebenbei noch zwischenmenschliches Drama, vor welchem sich die Schreiberheinis von The Walking Dead mal eine Scheibe abschneiden könnten. Außerdem kann man die Heldin des Films getrost als feministisch und emanzipiert bezeichnen, ohne dabei auf Genre-Symbolik zurückgreifen zu müssen… welcher Horrorfilm mag das schon von sich behaupten. Und dann gibts ja noch Bub, den ersten Zombie der Filmgeschichte, der vom Monster zum Publikumsliebling wurde. Sehr schön übrigens sein Auftritt in diesem wunderbaren Trailer zum Film. Wie bei allen Romero Produktionen scheint auch hinter den Kulissen alles mehr als klasse gewesen zu sein und im 30sten Jahr seines Bestehens sollte man diesem Film durchaus mal wieder seine Aufmerksamkeit widmen!

Dieser Post ist auch verfügbar auf: Englisch


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